Mayo Velvo live Foto: Frank Szafinski
VERANSTALTUNGS-TIPPS
Fünf ungewöhnliche Weihnachtskonzerte
Skurril, unterhaltsam und kultig – in Düsseldorf gibt es einige Weihnachtskonzerte, die wenig mit einer besinnlichen Musikdarbietung gemein haben.
VON JULIA BRABECK
Guildo Horn Wenn als Engel, Weihnachtsmänner oder Tannenbäume verkleidete Menschen in Richtung Stahlwerk ziehen, dann ist es wieder soweit. Guildo Horn ist in der Stadt und lädt zum traditionellen Adventssingen, Tanzen, Schunkeln und Feiern ein. In diesem Jahr startet das vorweihnachtliche Event mit Kultstatus am Freitag, 9. Dezember, um 21.30 Uhr. Auf die Melodien von Welthits und bekannten Schlagern dichtet der „Meister“, wie Guildo von seinen Fans genannt wird, weihnachtliche Texte, die alle mit einem gut und schnell mitsingbarem Refrain versehen sind. Unterstützt wird Guildo Horn dabei von seiner Band „Die Orthopädischen Strümpfe“.

Mayo Velvo Seit vielen Jahren bescheren Mayo Velvo und sein Pianist Thomas Möller traditionsgemäß ihr schön-schräges Weihnachtspotpourri. Ihr Programm „Have yourself a Velvo little Christmas“ ist für das vorweihnachtliche Gemüt das, was „Dinner For One“ für die Silvester-Seele ist. Einem musikalischen Weihnachtsmarkt gleich erwartet das Publikum die bunte Mischung aus beliebtem Weihnachtskitsch und besinnlichem, aber auch abstrusem Liedgut. Gedichte, wundersame und sarkastische, fehlen ebenso wenig wie eine Weihnachtsgeschichte, die alle Lametta-Herzen höher schlagen lässt. Brisante Fragen wie „Warum ist der Weihnachtsmann keine Frau?“ warten dann auf eine Antwort. Zu erleben am Mittwoch, 14. Dezember, um 20 Uhr in der Düsseldorfer Jazz-Schmiede an der Himmelgeister Straße 107g oder am Freitag, 2. Dezember, um 20 Uhr im Theater Takelgarn an der Philipp-Reis-Straße 10.
Manes Meckenstock Eine heitere musikalisch-weihnachtliche Schlittenfahrt ins Glück wollen Manes Meckenstock und die Sweethearts ihrem Publikum bescheren. Manes liest Leckerchen aus seinem „Kamelle, et Christking kütt“-Programm und die Sweethearts singen dazu schwungvoll und setzen damit geschickt manch süßlichen Gegenpunkt zu den satirischen Texten. Zu erleben am Mittwoch, 30. November, um 20 Uhr im Kurhaus, Auf’m Hennekamp 101. Der Eintritt kostet 20 Euro.

Porno al Forno Nicht weniger kurios geht es bei der Düsseldorfer Kultband Porno Al Forno zu, denn die lässt es vor Weihnachten noch einmal richtig krachen. Wo die siebenköpfige Band auftritt, herrscht regelmäßig der Ausnahmezustand. Diesmal am 23. Dezember ab 18 Uhr im Henkelsaal des Schlösser Quartier Bohéme, Ratinger Straße.

Paveier und Gäste In Köln völlig normal, aber in Düsseldorf ungewöhnlich: Die Kölsche Weihnacht. Zusammen mit befreundeten Künstlern zeigt die kölsche Kultband Paveier ihre besinnliche Seite und will ein Glanzlicht inmitten der hektischen Vorweihnachtszeit setzen. Im Savoy Theater, Graf-Adolf-Straße 47, präsentieren die sechs Musiker am Dienstag, 13. Dezember, alte und neue Lieder in kölscher Sprache, in denen das schönste Fest des Jahres besungen wird: mal heiter und mit einem gehörigen Augenzwinkern, mal sehr innig und besinnlich.
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