Polizei präzisiert Angaben zum Demo-Einsatz
(dilo) Es war eine Wahlkampf-Kundgebung mit Lautsprecher, die am Samstag den Einsatz mehrerer Streifenwagen auf der Düsseldorfer Straße in Ohligs auslöste. Eine erste Nachricht vom Wochenende präzisierte das Präsidium auf Anfrage. Zehn bis 20 Anhänger der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) und anderer linker Gruppen waren vom Bahnhof Richtung Markt gegangen. Dabei passierten sie einen Infostand der AfD und kommentierten deren Politik. Kriminalbeamte in Zivil funkten um Verstärkung, zeitgleich habe ein AfD-Anhänger den Notruf gewählt.
Laut Präsidium wollten die Beamten verhindern, dass sich die Gruppen erneut nahe kamen. Deshalb hätten sie die MLPD-Kundgebung auf dem Rückweg zum Bahnhof gestoppt und unterhalb des AfD-Standes aufgelöst. Es habe Streit um den Lautsprecher gegeben. Dabei soll sich ein Aktivist der Polizei widersetzt haben. Die MLPD führte eine weitere, spontane Kundgebung vor Ort durch, dann gingen die Teilnehmer zum Bahnhof. Verletzt wurde niemand. Laut Zeugen blieben die politischen Gruppen durchweg auf Abstand. Die Polizei ermittelt weiter.