Unterschriften: 1200 mal „Ja“ zum Parken am Kalkarer Markt

Rund 1200 Unterschriften, von Menschen, die sich weiterhin Parkplätze auf Kalkars Markt wünschen, sind laut CDU zusammengekommen. „Das ist ein eindeutiges Votum“, findet CDU-Bürgermeisterkandidat Sven Wolff.

Von Anja Settnik

KALKAR | (nik) Für die Initiatoren ist das Ergebnis eindeutig: Ein Großteil der Bürger und Gäste Kalkars wünscht sich, weiterhin auf dem Marktplatz parken zu können. Das gehe aus einer Unterschriftensammlung hervor, die die CDU Kalkar gemeinsam mit Wirten und Händlern der Innenstadt auf den Weg gebracht hat. Bekanntlich hatte die Politik zuvor mit knapper Mehrheit beschlossen, im Rahmen des öffentlich geförderten integrierten Handlungskonzepts den Marktplatz so umzugestalten, dass dort deutlich weniger Fahrzeuge abgestellt werden können.

Rund 1200 Unterschriften sind laut CDU zusammengekommen. „Das ist ein eindeutiges Votum. Es zeigt deutlich, wie hoch die Besucherfrequenz am Marktplatz und wie groß der Bedarf an Parkmöglichkeiten im historischen Stadtzentrum ist“, sagt CDU-Bürgermeisterkandidat Sven Wolff. „Eine Reduzierung der Parkplätze wird für so manchen Einzelhändler oder Gastronomen die Insolvenz bedeuten. Einige Händler haben schon angekündigt, den Standort am Markt in Kalkar zu verlassen.“

Laut Wolff sei dringend geboten, die Sorgen der Gastronomen und Einzelhändler ernst zu nehmen. Diese seien durch den Onlinehandel und Corona schon genug gebeutelt. „Die brauchen jetzt keine Knüppel von der Verwaltung zwischen die Beine geworfen, sondern Unterstützung“, so Wolff. „Bedauerlicherweise“ verweigere Britta Schulz, die Unterschriftenlisten noch vor der Wahl am 13. September anzunehmen. „Was fürchtet sie?“, fragt ihr Herausforderer.

In der letzten Ratssitzung am 3. September wollte die CDU Kalkar mit ihrem Antrag auf Erweiterung der Tagesordnung noch einmal über die Situation des Marktplatzes diskutieren.

Dieser Antrag wurde mit der Stimme der Bürgermeisterin abgelehnt. Wolff dazu: „Wir werden uns weiterhin mit Nachdruck für die Belange der betroffenen Gastronomen, Einzelhändler, Geschäfte, Anwohner und Besucher einsetzen.“