Kandidatinnen tauschen sich mit Bürgermeister aus
Foto: SPD
Tülay Turdu (2.v.r.) stellte sich bei Bürgermeister Johannes Mans (Mitte) vor. Ebenfalls im Bild (v.l.): Dietmar Stark Nahed Stark und Petra Pfeiffer.   
Die LandratskandidatinTülay Durdu von der SPD ist ins Rathaus gekommen, um sich beim Bürgermeister Johannes Mans vorzustellen. Bei dem Treffen kamen wichtige Themen für die Zukunft zur Sprache.
Von Stefan Gilsbach

RADEVORMWALD | (s-g) Drei Kandidatinnen für Sitze im neu zu wählenden Kreistag in Gummersbach haben Bürgermeister Johannes Mans besucht. Die für die Funktion der Landrätin nominierte Rösratherin Tülay Durdu (SPD) war in Begleitung der beiden Radevormwalderinnen Petra Pfeiffer und Nahed Stark (beide SPD) ins Rathaus gekommen, um sich bei Bürgermeister Johannes Mans als die Spitzenkandidatin der Parteien SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke für das Amt der Landrätin vorzustellen. Auch für die heimischen Kreistagskandidatinnen war es der Antrittsbesuch beim ersten Bürger der Stadt.

Bürgermeister Mans berichtete zunächst über die aktuellen Projekte Radevormwalds, die vom Kreis maßgeblich unterstützt werden. Hier führte er beispielhaft die Quartiersentwicklung der Wupperortschaften an. Tülay Durdu stellte in Stichworten ihr Schwerpunktprogramm vor. Hierbei machte sie vor allem deutlich, dass der Oberbergische Kreis zum Vorreiter innovativer und bezahlbarer Wohnformen werden muss, die den individuellen Bedürfnissen der Menschen Rechnung tragen. Diese Initiative hatten auch die örtlichen Sozialdemokraten für das Neubaugebiet Karthausen ergriffen, die zunächst von einer Ratsmehrheit abgelehnt wurde.

Auch eine neue Mobilitätsoffensive sprach Durdu an. In Oberberg soll die Verkehrswende geschaffen werden, die klimafreundliche, barrierefreie und umweltschonende Mobilität fördert und den Nutzern eine wirkliche Wahl lässt. Petra Pfeiffer und Nahed Stark machten deutlich, wie wichtig die Digitalisierung der Verwaltung ist und führten als Beispiel die Zulassung von Kraftfahrzeugen und Krafträdern an.

Nach knapp 60 Minuten endete das Gespräch im Rathaus. Alle Beteiligten wünschten sich eine Fortsetzung des Dialogs nach den Sommerferien.