Kommentar

Darauf sollten die A3-Planer bauen!

Der für etwa 2030 geplante achtspurige Ausbau der Autobahn A3 mit einer verbreiterten Trasse trifft in der Region auf heftigen Widerstand. Je nach Planvariante und Abständen wären Wohnhäuser von einer breiteren Trasse betroffen oder wertvolle Naturschutz- und Erholungsgebiete; wie etwa im Bereich Langenfeld das Naturschutz- und FFH-Gebiet Further Moor wie auch in Hilden Flächen zwischen Elberfelder Straße und Rastplatz Ohligser Heide.

Der etwa 2030 geplante achtspurige Ausbau der Autobahn A3 mit einer verbreiterten Trasse trifft in der Region auf heftigen Widerstand. Je nach Planvariante und Abständen wären Wohnhäuser von einer breiteren Trasse betroffen oder wertvolle Naturschutz- und Erholungsgebiete; wie etwa im Bereich Langenfeld das Naturschutzund FFH-Gebiet Further Moor wie auch in Hilden Flächen zwischen Elberfelder Straße und Rastplatz Ohligser Heide.

An dieser schon durch Ratsresolutionen bekräftigten Ablehnung wird auch die Machbarkeitsstudie für eine temporäre Freigabe des Seitenstreifens als vierte Fahrspur nichts ändern. Als Alternative zu einer im Bundesverkehrswegeplan 2030 niedergeschriebenen Trassenverbreiterung haben die untersuchenden Ingenieure sie ohnehin nicht im Sinn – allenfalls als Übergangslösung. Ihre Aussage, dass die zunehmend nicht mehr nur in Sonntagsreden beschworene Mobilitätswende kaum die in der Studie für diesen A3-Abschnitt angesetzte Verkehrszunahme um 15 Prozentpunkte verhindern wird, klingt da wie eine sich selbst erfüllende Prognose.

RRX-Bau, attraktivere Bahn- und Busangebote, Car-Sharing, Radschnellweg, Homeoffice und politisch gesetzte Zielvorgaben könnten, sollten und müssen in den kommenden Jahren durchaus Spuren hinterlassen. Und auf solche Erfolge zumindest beim stauträchtigen Berufspendler-Verkehr sollten die Entscheidungsträger in Bund und Land sowie die Planer bauen!

stepha n.meisel@rheinische-post.de