FDP-Kreisvorstand will Stefan Dahlmanns als OB-Bewerber
FDP
Stefan Dahlmanns soll fürs OB-Amt kandidieren, meint der Vorstand.
Für den Bundestag hat Stefan Dahlmanns schon einmal kandidiert. Nun will ihn die FDP-Spitze bei der Oberbürgermeister-Wahl ins Rennen schicken.
VON HOLGER HINTZEN

MÖNCHENGLADBACH | Im September 2017 hat Stefan Dahlmanns die Mönchengladbacher schon einmal um ihre Stimmen gebeten. Damals wollte das FDP-Mitglied in den Bundestag einziehen. Geht es nach dem Willen des frisch gewählten Kreisvorstands der Mönchengladbacher Liberalen, wird der Elektrotechniker im kommenden September erneut in den Wahlkampf ziehen. Der Vorstand wolle der am 29. Februar tagenden Wahlversammlung der Liberalen Dahlmanns als Bewerber für das Amt des Oberbürgermeisters vorschlagen, teilte die FDP jetzt mit.

Die Liberalen haben am Samstag im Haus Erholung auch einen neuen Kreisvorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Jörg Buer bewarb sich nicht mehr um dieses Amt – aus beruflichen Gründen, so die FDP. Zu seinem Nachfolger wurde Andreas Terhaag gekürt. Der liberale Landtagsabgeordnete hatte dieses Amt bereits von 2010 bis 2014 inne. Und für seine neue Amtszeit gab der 51-Jährige auch gleich ein Versprechen ab: „Für die Freien Demokraten gab, gibt und wird es niemals eine irgendwie geartete Kooperation mit der AfD geben!“ Als Stellvertreter stehen Terhaag Peter König und Patrick Lademann zur Seite.

Auch Stefan Dahlmanns ist im Kreisvorstand vertreten, und zwar als Schatzmeister. Kommunalpolitische Erfahrung hat der Techniker, der sich im Wahlkampf 2017 als Facharbeiter vorstellte, in Mönchengladbach schon gesammelt. 2009 trat er hier erstmals bei der Kommunalwahl an und arbeitete dann im Umweltausschuss mit. Dort ist er derzeit als sachkundiger Bürger aktiv. 2014 bekam er, ebenfalls bei einer Kommunalwahl, einen Wahlkreis in Neuwerk.

Als Dahlmanns Interesse an der Bundestagskandidatur für 2017 anmeldete, war die Unterstützung bei den Liberalen groß: Er bekam beim Parteitag alle Stimmen. Die FDP errang damals in der Bundestagswahl 7,8 Prozent der Erststimmen und 13,7 der Zweitstimmen. Dahlmanns Listenplatz Nummer 38 reichte nicht für den Bundestag.