Moped-Schützen sammeln ohne Fest
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Moped-Schütze Jörg Sturm möchte trotz Absage Geld sammeln.   
In diesem Jahr hätte das 12. Treffen der motorradfahrenden Schützen stattgefunden. Es fällt wegen Corona aus. Trotzdem wollen die Benrather das Kinderhospiz Regenbogenland finanziell unterstützen.
Von Dominik Schneider

BENRATH | (dsch) Die Benrather Motorrad-Schützen sind ein Stammtisch innerhalb der Schützenbruderschaft St. Cäcilia, die jährlich ein großes Treffen für Biker und Nicht-Biker zu Gunsten des Düsseldorfer Kinderhospiz Regenbogenland organisieren. Das diesjährige Fest, das zwölfte, war für den 8. August geplant, musste jedoch wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden.

Aber auch ohne Live-Musik, Verkaufsstände und den traditionellen Korso zum Kinderhospiz wollen die motorradbegeisterten Schützen Geld für den guten Zweck sammeln. Sie haben daher alle Düsseldorfer Bürger aufgerufen, dennoch zu spenden. „Es geht ja nicht um uns, sondern um die Kinder und Jugendlichen, denen mit dem Geld geholfen wird“, schreibt Organisator Jörg Sturm auf Facebook. In den vergangenen elf Jahren wurde eine Summe von über 42.000 Euro gesammelt. Die Moped-Schützen tätigen diesen Spendenaufruf auch im Geiste ihres Initiators und Alterspräsident Klaus Voß. Dieser war im vergangenen Jahr, nur wenige Tage vor dem 11. Schützen-Biker-Treff, gestorben.

Alle Infos zu den Spenden für das Regenbogenland gibt es im Internet unter https://moppedschuetzen.hpage.com